header

Dr. Stephan Werle
Facharzt für Orthopädische Chirurgie
und Traumatologie des Bewegungsapparates

Tumoren der Wirbelsäule

Alle Abschnitte der Wirbelsäule können von Tumoren betroffen sein. Bestimmte gutartige Tumoren treten häufig als Zufallsbefund auf und verursachen kaum Beschwerden. In seltenen Fällen können gutartige Tumoren den Knochen so verändern, daß die Stabilität eines Wirbels gefährdet ist. Bösartige Veränderungen haben nur selten ihren Ursprung im Gewebe der Wirbelsäule selbst. Meist handelt es sich dabei um Absiedlungen von Tumoren anderer Organe.

Beschwerden

Veränderungen der tragenden Anteile der Wirbel verursachen Schmerzen. Eine fortschreitende Verdrängung des Knochens durch Tumorgewebe kann dazu führen, daß die Wirbelsäule der normalen Belastung nicht mehr Stand hält. Wirbelbrüche können die Folge sein. Wachsendes Tumorgewebe führt gelegentlich zu Einengungen des Spinalkanals mit Gefahr für das Rückenmark.

Behandlungsmöglichkeiten

Im Vordergrund steht immer die Behandlung des Tumorleidens. Dies erfordert eine Zusammenarbeit verschiedener Fachgebiete wie Onkologen, Radiologen, Strahlentherapeuten, Chirurgen. Nicht-operative Möglichkeiten wie Bestrahlungen oder medikamentöse Therapien können Wirbelzerstörungen oft wirksam aufhalten. In diesem Zusammenhang dienen minimalinvasive Gewebsentnahmen dazu, die Herkunft eines Tumors an der Wirbelsäule zu bestimmen.

operative Behandlungsmöglichkeiten

Die chirurgischen Möglichkeiten reichen von minimalinvasiven Verfahren bis hin zu komplexen Eingriffen. Die Prinzipien sind unterstützende Wirbelverstärkungen bei drohenden Brüchen, die Beseitigung von tumorbedingten Spinalkanaleinengungen bis hin zu Tumorentfernungen mit Stabilisierung durch Implantate und Knochenersatzstoffe.

wirbelsäule
tumor